Am Mittwoch, 04.03.2026 kurz vor 22 Uhr ereignete sich ein Unfall in einem Spaichinger Unternehmen im Industriegebiet.
Ein Mitarbeiter war im Zuge von Instandhaltungsarbeiten im Beinbereich an einer größeren Maschine eingeklemmt und verletzt worden. Seine Kollegen riefen daher die Rettungskräfte über den Notruf 112 zur Hilfe.
Die Integrierte Leitstelle in Tuttlingen (ILS) alarmierte daraufhin den sogenannten Rüstzug der Feuerwehr Spaichingen sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Mitarbeiter des Betriebs die Maschine bereits zum Stehen gebracht und mit der Befreiung Ihres Arbeitskollegen begonnen.
Der Rettungsdienst samt Notarzt übernahm die medizinische Betreuung des Patienten, während die Feuerwehrleute die technische Rettung gemeinsam mit den Mitarbeitern des Betriebs durchführten.
Bereits nach wenigen Minuten konnte der Verletzte befreit und zur weiteren rettungsdienstlichen und klinischen Behandlung an die Kräfte des Rettungsdienstes übergeben.
Nachdem die Einsatzmittel zurückgebaut und verlastet waren, konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Betrieb sowie die Polizei übergeben und wieder einrücken.
Im Einsatz standen 21 Einsatzkräfte verteilt auf fünf Fahrzeuge der Feuerwehr Spaichingen, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Funkstreifenwagen der Landespolizei.
Am darauffolgenden Donnerstag, 05.03.2026 um 22:30 Uhr meldete die Polizei der ILS eine vermeintliche Ölspur im Stadtgebiet Spaichingens sowie auf der Kreisstraße in Richtung Hausen ob Verena. Abermals wurde die Feuerwehr Spaichingen in Form der diensthabenden Kleinalarmgruppe alarmiert, da die ILS die zuständigen Straßenbaulastträger (Strassenmeisterei) nicht erreichen konnte. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr machte sich wenige Minuten später auf den Weg zur Erkundung des Schadensausmaßes. Hierbei konnte zwar eine Spur im Bereich der gemeldeten Straßen festgestellt werden, jedoch bestand diese nicht aus gefährlichen Betriebsstoffen. Maßnahmen der Feuerwehr waren daher nicht erforderlich, so dass der Einsatz rasch beendet werden konnte und die ehrenamtlichen Wehrleute Ihre Nachtruhe beginnen oder fortsetzen konnten.
Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte mit dem Staffel-Löschfahrzeug (StLF).
Bericht: C. Schmid, N. Mattes
Foto: FF Spaichingen
