Auch am vergangenen Freitag, den 09.01.2026, war die Feuerwehr Spaichingen erneut gefordert und musste zu zwei Einsätzen ausrücken.
Der erste Alarm ging gegen 16:35 Uhr ein. Grund hierfür war ein gemeldeter Wasserschaden in einer Wohnung. Vor Ort musste die Wohnungstür mithilfe von Spezialwerkzeug geöffnet werden, da sich niemand in der Wohnung befand. Ursache des Einsatzes war ein Rohrbruch im Badezimmer, der bereits zu einem Wasserstand von etwa zwei bis drei Zentimetern geführt hatte. Um weiteren Schaden zu verhindern, wurde das Wasser mithilfe eines Wassersaugers aufgenommen. Anschließend wurde die Wohnungstür wieder ordnungsgemäß verschlossen und die Einsatzstelle an eine Handwerkerfirma übergeben.
Um 21:45 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Tuttlingen erneut Alarm aus. Eine Brandmeldeanlage in einer Personenunterkunft im Stadtgebiet hatte ausgelöst. Daraufhin rückte der Löschzug der Feuerwehr Spaichingen zur gemeldeten Adresse aus. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete das Gebäude sorgfältig. Es konnte jedoch weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Der Einsatz wurde daher als Fehlalarm eingestuft, und die Anlage anschließend zurückgestellt.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
Am heutigen Samstag erfolgte dann ein dritter Einsatz für die Feuerwehr Spaichingen. Erneut lautete das Einsatzstichwort „Wasser im Gebäude“. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde umgehend der Hauptwasserhahn im Keller geschlossen, um den Wasseraustritt zu stoppen. Bei der anschließenden Erkundung konnte die Ursache in einer Dachgeschosswohnung lokalisiert werden. Die betroffene Wohnung war verschlossen und unbewohnt.
Zur weiteren Vorgehensweise wurde der Rüstwagen mit Türöffnungs-Spezialwerkzeug nachgefordert. In der Folge wurden alle Wohnungen des Gebäudes geöffnet und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass sämtliche drei Wohnungen sowie der Keller massiv durchnässt waren. Die Stadt Spaichingen wurde über die Lage informiert und kümmerte sich um die Unterbringung der drei betroffenen Personen. Ebenfalls wurde der zuständige Wasserversorger an die Einsatzstelle berufen, welcher die Hauptwasserleitung zum Gebäude dauerhaft absperrte.
Nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen konnte die Einsatzstelle an die zuständigen Stellen übergeben werden.
Bericht: N. Hauser
